Am vergangenen Samstag fanden sich die Mitglieder des Oedinger St. Jakobi – Schützenvereins im Burghotel Pass zu ihrer Generalversammlung ein. Präsident Werner Tecker konnte 81 Mitglieder begrüßen, um auf das Schützenfestjahr 2025 zurückzublicken und einen Ausblick auf 2026 zu wagen.
Einer der meistdiskutierten Punkte ergab sich direkt nach dem Kassenbericht durch Schatzmeister Bernd Döbbelt. Hier musste für das Jahr 2025 ein Defizit verkündet werden, woraufhin Werner Tecker anhand vieler Beispiele darlegen konnte, dass die Kosten in den letzten Jahren für nahezu alle Positionen deutlich gestiegen sind und auch immer mal wieder sinnvolle Investitionen getätigt werden müssen. Als Beispiel dienen hier die Baumaßnahmen an der Schlingewiese oder die Anschaffung der Fallschirme. Trotz der ergriffenen Kostenreduzierungsmaßnahmen und der gesteigerten Einnahmen durch die guten Besucherzahlen am Samstagabend, können die gestiegenen Kosten langfristig nicht kompensiert werden. Daher beschloss die Versammlung einstimmig, den Jahresbeitrag von 15€ auf 20€ zu erhöhen, um auch längerfristig ein ansprechendes Schützenfest veranstalten zu können.
Nach den Berichten zur Mitgliederentwicklung gaben die Vorsitzenden der drei Vereinskompanien einen Überblick über die Aktivitäten der Kompanien sowie die Zusammensetzung der Kompanievorstände für die nächsten Jahre.
In seinem Rechenschaftsbericht blickte Präsident Werner Tecker auf ein erfolgreiches Schützenfestjahr 2025 zurück. Der Festauftakt am Schützenfestsamstag verzeichnete eine sehr hohe Besucherzahl. Das seit Jahren verfolgte Konzept unter dem Motto „Party Pils Pop“ mit DJ Andrew hat sich sehr gut bewährt und soll in den nächsten Jahren fortgesetzt werden. Der spannende Wettkampf um die Königswürde, bei dem sich 5 Schützen ein packendes Duell lieferten, war ein weiteres Highlight, auf das positiv zurückgeblickt wurde.
Die alle zwei Jahre turnusmäßig stattfindende Wahl der Hälfte der Vorstands- und Offiziersposten stand als nächstes auf der Agenda. Alle zur Wahl stehenden Personen wurden einstimmig wiedergewählt. Einzig Ewald Kocks stellte sich nach 29 Jahren Vorstands- bzw. Offiziersarbeit nicht erneut zur Verfügung und verabschiedet sich als amtierender Schützenkönig, begleitet von einer Laudatio sowie Präsenten und viel Beifall aus dem Plenum für seine Verdienste.
Folglich musste aber auch die Position des Oberst neu besetzt werden. Der Vorstand schlug hierfür David Hösing vor, der dann ebenfalls einstimmig von der Versammlung gewählt wurde.
Nach dem obligatorischen und mit viel Augenzwinkern von Protokollführer Kai Föcking vorgestellten „inoffiziellen“ Jahresrückblick, beendete Werner Tecker die Versammlung und entließ die Teilnehmer mit den besten Wünschen für die Schützenfestsaison 2026 in den gemütlichen Teil des Abends.







